info@eifel-hautnah.de – Tel. (0 65 93) 2 10 47 88

Ein Karikaturist auf dem Eifelsteig

Kalender Eifelsteig frontPrüm. Ein Karikaturist auf dem Eifelsteig! Das kann ja heiter werden. Und genau so sind auch die Eindrücke, die Eifel hautnah – Karikaturist Roland Grundheber auf den Etappen zwischen Aachen-Kornelimünster und Trier gesammelt hat.

Glücklich erschöpft am Etappenziel ist Grundhebers Eifelsteig-Wandermaskottchen etwa nach dem langen Anstieg zur Wüstung Wollseifen im Nationalpark Eifel angekommen. Auf dem Kalvarienberg bei Alendorf genießt er den Blick über die weiten Wacholderflächen und träumt von einem kleinen Kräuterschnaps. Schließlich hat die Eifel auch kulinarisch einiges zu bieten.

Er durchwandert das reizvolle Lampertstal und in Hillesheim geht Grundheber mit flottem Stift und Sherlock Holmes auf Verbrecherjagd. Zwischen dem Doppelburgenort Manderscheid und dem Kloster Himmerod trifft er Ritter und Mönche, bei Kordel übersteigt er den 50. Breitengrad.

Sein karikaturistisches „Wandertagebuch“ mit den zwölf Wimmelbildern nennt Roland Grundheber „Abenteuer Eifelsteig“ – der Fernwanderweg präsentiert sich mit einem Augenzwinkern und viel Humor. Eben echt Eifel! (ET/red)

Eifelsteig Kalender Eifel TourismusEifel hautnahDer Kalender 2022, Abenteuer Eifelsteig. Zwölf Zeichnungen von Roland Grundheber. Herausgegeben in Kooperation mit der Eifel Tourismus GmbH vom Jahrbuch-Verlag Foester und Partner, Leudersdorf, 2021, Format 30 x 30 cm, 13 Blatt mit Spiralbindung, 19,90 Euro. ISBN 978-3-89296-401-8

Ab sofort erhältlich im Buchhandel, bei Tourist-Informationen, unter www.eifel.info und natürlich direkt hier.
Bild: Eifelverein und Eifel Tourismus GmbH freuen sich über den ersten Eifelsteig Kalender aus dem Jahrbuchverlag. Von links nach rechts: Manfred Rippinger (GF des Eifelverein), Dr. Petra Holz (stellv. GF Eifelverein), Wolfgang Reh (Eifel Tourismus GmbH), und Hubertus Foester (Jahrbuch-Verlag). Foto: ET GmbH

Gäste nutzen MeldeApp Eifel

melde app eifel foto e tDe Melde App Eifel. Foto: ET GmbHEifel. Seit rund einem Jahr ist die MeldeApp Eifel im Einsatz. Sie ersetzt in Coronazeiten für Gastronomen, Vereine, Freizeitanbieter, Eventveranstalter und ähnliche die aufwändige papierene Zettelwirtschaft zur Nachverfolgung von Kontakten für die Gesundheitsämter. Weitere Vorteile: Die App entspricht dem Datenschutz, wird in Deutschland gehostet und ist besonders sicher, zudem sehr simpel und nutzerfreundlich für Gäste wie für Anbieter.

Das schlagkräftigste Argument für Veranstalter, Vereine oder Gastronomen ist, dass die App seitens der Eifel Tourismus GmbH in Prüm kostenlos für alle Interessierten aus dem Bereich der Eifel angeboten wird.

Und so können sich nach einem Jahr die Nutzerzahlen sehen lassen. Wie Benjamin Bellardita, Chief Operating Officer von der Programmieragentur shapefruit mitteilt, nutzten bislang mehr als 548.700 Gäste die MeldeApp Eifel. Über die App wurden bisher 6.767 Termine gebucht. (ref)

INFO: tourismus.eifel.info/meldeapp-eifel.

MozartWochen Eifel

mozartfestival foto manfred schulerDe Organisatoren freuen sich auf die MozartWochen. Foto: Manfred SchulerPrüm. Mozart ist zurück in der Eifel: Die 7. MozartWochen Eifel 2021 finden vom 31. Oktober bis Samstag, 27. November 2021 statt. Das Musikfestival gehört zu den absoluten Höhepunkten für die Fans klassischer Musik in der Region. Neben einem eindrucksvollen Kirchenkonzert zur Eröffnung, mit Mozarts berühmter Krönungsmesse, werden liebevoll arrangierte Kammer- und Orchesterkonzerte mit erstklassigen Künstlern und Künstlerinnen geboten.

Das zentrale Thema des diesjährigen Festivals, das von der Südwestdeutschen Mozartgesellschaft e.V. in Kooperation mit der Tourist-Information Prümer Land veranstaltet wird, lautet: “Mozart und Mendelssohn – Wunderkinder der Musikgeschichte”.

Zu Gast sind unter anderem die Leipziger Kammersolisten, die dem berühmten Gewandhausorchester Leipzig angehören, sowie das Südwestdeutsche Kammerorchester Pforzheim, eines der besten deutschen Kammerorchester, das gleich drei Konzerte in der Eifelregion geben wird.

Zum Abschluss gastiert die junge Philharmonie Lemberg mit der österreichischen Solistin Johanna Pichlmair. Die Künstlerin gehört den 1. Violinen der berühmten Berliner Philharmoniker an und spielt das wunderbare Violinkonzert e-Moll von Felix Mendelssohn Bartholdy.

Aufgrund der Nachfrage gibt es auch dieses Mal die Veranstaltung „Kulinarik und Kunst“ auf Schloss Malberg: ein Vortrag mit Musik zu Mozart und Mendelssohn in Verbindung mit einem leckeren Dreigänge-Menü. (red)

INFO: Karten gibt es bei www.ticket-regional.de oder der Ticket-Hotline 0651-9790777.
Weitere Informationen: Tourist-Information Prümer Land, Hahnplatz 1, 54595 Prüm, Tel. 06551-505, Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, www.mozartwochen-eifel.de

Familiengeführte Hotels und Gastrobetriebe gesucht

Eifel. Bereits vor der Coronapandemie galt der Fachkräftemangel als die größte Herausforderung der Hotel- und Gaststättenbranche. Die langanhaltenden Lockdowns haben dieses Problem noch einmal massiv verschärft. Hier besteht dringender Handlungsbedarf, daher startet die IHK Arbeitsgemeinschaft Rheinland-Pfalz mit Unterstützung vieler Partner eine Initiative zur Fachkräftesicherung im Gastgewerbe.

Im ersten Schritt sind die IHKs auf der Suche nach geeigneten Familienbetrieben im Hotel- und Gaststättengewerbe in Rheinland-Pfalz, um eine gemeinsame Arbeitgebermarke zur Fachkräftesicherung aufzubauen. Interessierte Betriebe können sich unter Telefon (06 51) 97 77-2 40 und auf der Internetseite www.ihk-trier.de informieren und anmelden.

„Vertrauensvoll, persönlich und wertschätzend” – sind die Kernbotschaften der neuen Arbeitgebermarke ‚Working Family‘, die gemeinsam mit der Charakteristik der einzelnen Betriebe nach außen kommunizieren wird. Ziel des Netzwerks ist es, die Attraktivität von Berufen im Hotel- und Gastgewerbe zu steigern und die Betriebe dabei zu unterstützen, Mitarbeiter zu gewinnen und zu halten.

Dazu wird eine digitale Plattform geschaffen, die in einem internen Bereich hilfreiche Tools für eine professionelle Arbeitgeberpräsentation, Checklisten und Tipps zu Themen wie Azubi-Marketing oder dem Führen von Mitarbeitergesprächen enthält. Nach außen hin soll die Homepage Informationen zur Arbeit im Gastgewerbe geben, Lust auf die Branche machen und somit einen Beitrag für ein positives Image leisten. Verknüpft mit einer Stellenbörse der teilnehmenden Betriebe lassen sich gemeinsame Stellenanzeigen schalten und über Social Media zielgruppenorientiert veröffentlichen.

Initiiert wurde das Projekt von rund 30 inhabergeführten Familienunternehmen des Hotel- und  Gastgewerbes, die  sich  unter  dem Dach  der  Landes-Tourismusstrategie  2025  im Projekt  „Starke  Familienunternehmen“ zusammengefunden haben. (red)

VulkaMaar-Pfad ist der Schönste im Land

windsborner krater 2Der "Windsborner Kratersee", einer der landschaftlichen Höhepunkte des "VulkaMaar-Pfads". Der 27 Kilometer lange Rundweg wurde gerade zu "Deutschlands schönstem Wanderweg 2021" bei den Mehrtagestouren gewählt. Eifel. Das war deutlich: Mit mehr als 25 Prozent der abgegebenen Stimmen bei einem Online-Voting ist der VulkaMaar-Pfad unter zehn nominierten Mittelgebirgswanderwegen zu „Deutschlands schönstem Wanderweg 2021“ bei den Mehrtagestouren gewählt worden. Damit ist die rheinland-pfälzische Eifel als Wanderregion bei den Leserinnen und Lesern des den Preis ausschreibenden „Wandermagazins“ erneut ganz vorne gelandet.

Ein Rotmilann, der Wappenvogel der Vulkaneifel, kreiste über der schwarz leuchtenden Lavawand des einstigen Vulkankessels Mosenberg nahe Manderscheid, wo die Verbandsgemeinde Wittlich-Land einen größeren Bildungsparcours zum Thema Vulkanismus in der Eifel aufgebaut hat. Der Vulkanismus und die Maare – das seien schließlich „unsere touristischen Alleinstellungsmerkmale“, so Fritz Kohl, 1. Beigeordneter der Verbandsgemeinde. Wie wahr das ist, hat die Region innerhalb des „Gesundlands Vulkaneifel“ nun einmal mehr schriftlich.

stefan lieser vulkamaar pfad dsw 18082021 kleinerFreuten sich über die Auszeichnung des „VulkaMaar-Pfads“ als „Deutschlands schönster Wanderweg 2021“: Gesundland Vulkaneifel-Geschäftsführerin Vera Mertens und Fritz Kohl, 1. Beigeordneter der Verbandsgemeinde Wittlich-Land. Wandermagazin Chefredakteur Thorsten Hoyer (rechts) und „Wandermeister“ Manuel Andrack gratulierten. Denn bei der Wahl zu „Deutschlands schönstem Wanderweg 2021“ des in Bonn erscheinenden Wandermagazins wurde der 27 Kilometer lange „VulkaMaar-Pfad“, einer der „Vulkanpfade“ durch die Region, mit deutlichem Abstand unter zehn nominierten Mittelgebirgswanderungen zum Sieger gewählt. Von 20.890 abgegebenen Stimmen – Online und über Wahlkarten – entfielen in der Rubrik der „Mehrtageswanderungen“ 5398 auf die abwechslungsreiche 2-Tage-Tour zwischen den Manderscheider Doppelburgen, dem Liesertal, dem Windsborner Kratersee, dem Meerfelder Maar und dem Tal der Kleinen Kyll.

Auch dieser prämierte Weg liegt in der rheinland-pfälzischen Eifel. 

Die Route führt auch über den Mosenberg – und da das veranstaltende Wandermagazin beginnend mit diesem Jahr die Preisverleihung an einer Örtlichkeit entlang des „Siegerweges“ vornehmen will, war klar, wer sich berechtigte Hoffnungen machen konnte.

25,84 Prozent aller Stimmen, das war am Ende deutlich, denn der zweitplatzierte „Lahnwanderweg“, ein Fernwanderweg über 242 Kilometer mit 19 Etappen, kam nur auf 17,94 Prozent der Stimmen. Den dritten Platz sicherten sich die Veranstalter der „Murgleiter“ (110 Kilometer) im Nordschwarzwald.

Die nominierten Wege hatte eine Jury mit Chefredakteur Thorsten Hoyer, Michael Sänger (Herausgeber des Wandermagazins), Manuel Andrack, und erstmals einem Wanderblogger, Jörg Thamer, ausgewählt. Insgesamt hatten 39.390 Wanderfreunde zwischen dem 3. Januar und dem 30. Juni an der Abstimmung auch zu den beliebtesten Tagestouren teilgenommen, deren Gewinner aus 15 teilnehmenden Wegevarianten in ganz Deutschland am morgigen Donnerstag bekannt gegeben wird. Sie gaben in beiden Kategorien 54.878 Stimmen ab. Ein neuer klarer Teilnahmerekord, so die Redaktion des Wandermagazins. Und ein Indiz für den – gerade auch im „Corona-Jahr 2020“ – anhaltenden Trend zum Wandern in den deutschen Mittelgebirgen.

Für Manuel Andrack, der die Siegerproklamation moderierte, ist der 1. Platz für den „VulkaMaar-Pfad“ dabei kein Wunder. Er sei seit 20 Jahren immer wieder in der Region und habe sich schlicht „in die Eifel verliebt“, so der „Wandermeister“, wie er sich selbst bezeichnet.

stefan lieser vulkamaar pfad dsw 18082021 2 kleinerWürde "9,5 von 10 möglichen Punkten für die Eifel vergeben, 10 vergebe ich aber nie!" Chefredakteur Thorsten Hoyer (rechts mit Manuel Andrack) ist von der Eifel begeistert. Vera Mertens, Geschäftsführerin des Gesundland Vulkaneifell, und Fritz Kohl nahmen schließlich die Siegerurkunde und einen kleinen Holzpokal von Chefredakteur Thorsten Hoyer entgegen. Für Hoyer nicht das erste Mal, dass die beste Platzierung des seit 2004 ausgeschriebenen Wettbewerbs in die rheinland-pfälzische Eifel geht (siehe INFO): „Die Eifel hat sich als Wanderregion in den letzten Jahren einfach immer weiter und besser entwickelt. Man hat sich auf den Erfolgen nicht ausgeruht! Stattdessen hat man ständig an der Qualität weitergearbeitet. Die erneute Auszeichnung ist der Lohn für die Mühen.“

Im Anschluss machten sich Preisträger und Gäste auf eine kurze Schleife des ausgezeichneten Wanderweges, der mit 870 Höhenmetern „schon knackig“ sei, so Vera Mertens. Wer neugierig geworden ist, sei gerade jetzt nach der Hochwasserkatastrophe in Teilen der Eifel willkommen, betonte Manuel Andrack: „Die touristischen Betriebe sind offen und brauchen Gäste. Das hat nichts mit Katastrophentourismus zu tun!“ (sli)

INFO
Seit 2008 waren Routen aus der Eifel immer wieder unter den Preisträgern oder den Top-3 von „Deutschlands schönsten Wanderwegen“, ob bei den Tages-Kurztouren (Kategorie TT) oder den Mehrtagesstrecken (MT). Die ausgezeichneten Eifel-Wege befinden sich meist in der rheinland-pfälzischen Eifel im Landkreis Vulkaneifel oder in der Osteifel:
2020: Manderscheider Burgenstieg (TT, 3. Platz)
2019: Ahrsteig (MT, 2. Platz), Wilde Endert (TT, 1. Platz)
2018: Lieserpfad (MT, 2. Platz)
2015: Eifelsteig (MT, 1. Platz), Traumpfad Pyrmonter Felsenweg (TT, 1. Platz)
2013: Traumpfad Elzer Burgpanorama (TT, 1. Platz)
2011: Traumpfad Monrealer Ritterschlag (TT, 1. Platz)
2008: Traumpfad Virneburg Weg (TT, 1. Platz)

6,7 Millionen für Genovevaburg

stefan lieser mayen genovevaburg goloturmDie Genovevaburg mit dem Goloturm. Foto: Stefan LieserMayen. Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, Kulturstaatsministerin Prof. Monika Grütters, hat der Stadt Mayen eine 6,75 Millionen Euro hohe Förderung für die Generalsanierung der Genovevaburg, verteilt über die Haushaltsjahre 2021 bis 2029, zugesagt.

Die Statik des Wahrzeichens der Stadt Mayen gilt langfristig als nicht mehr belastbar. Für insgesamt 13,5 Millionen soll das Gebäude nun über einen mehrjährigen Zeitraum saniert werden. Der Förderantrag wurde nun positiv vom Bund beschieden, eine weitere finanzielle Unterstützung wurde vom Land Rheinland-Pfalz in Aussicht gestellt. Der Rest wird aus Eigenmitteln der Stadt Mayen finanziert.  (red)